GEW NRW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Herzlich Willkommen bei der GEW in Bielefeld!

Bielefeld trotzt dem Regen
stellv. Landesvorsitzende Maike Finnern
Sabine Unger und Peter Konopka
Orga-Team

Bielefeld trotzte dem Regen Etwa 90 Kolleg*innen versammelten sich auf dem Jahnplatz. Der Dauerregen konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Sabine Unger und Peter Konopka sorgten mit Songs wie "Heut' ist Demo!"
und "Unter dem Pflaster, ja da liegt der Sand" für Stimmung. Einen überzeugenden Redebeitrag lieferten Maike Finnern, stellvertretende Vorsitzende der GEW NRW sowie Susanne Huppke, Mitglied im HPR.
Der Versammlungsort wurde vom Orga-Team gut vorbereitet, Jens Junker,
Brigitte Hedwig-Spode, Sabine Unger.


Landesregierung passt Bezahlung der Lehrkräfte an


Die NRW-Landesregierung plant eine Besoldungsreform und erfüllt damit die langjährige Forderung der GEW NRW nach A13 Z für Grundschullehrkräfte und Lehrer*innen in der Sekundarstufe I.


Vor dem Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags kündigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer an, besoldungsrechtliche Konsequenzen aus der Reform der Lehrer*innenausbildung von 2009 zu ziehen. Eine Änderung des Besoldungsgesetzes würde aufgrund des Eingruppierungstarifvertrages nicht nur für Beamt*innen gelten, sondern auch für die Tarifbeschäftigten in den jeweiligen Schulformen.


Bereits Anfang 2016 hatte die nordrhein-westfälische Bildungsgewerkschaft die Verfassungswidrigkeit der ungleichen Bezahlung mit einem Rechtsgutachten von Prof. Dr. Ralf Brinktrine dargelegt und wird den Prozess weiter begleiten. „Die GEW NRW wird sich in die Ausgestaltung der Änderung des Besoldungsgesetzes selbstverständlich einbringen“, kündigt die Vorsitzende der GEW NRW Dorothea Schäfer an. Realität könnten diese Pläne jedoch frühestens im Haushalt 2019 werden.


Die GEW NRW begrüßt zudem die geplante sozialräumliche Schulentwicklung und den Ausbau des Sozialindexes. Beides ermöglicht einen Aufstieg durch Bildung und gleiche Chancen für alle Kinder unabhängig von der Herkunft. Ebenso befürwortet die Bildungsgewerkschaft in NRW eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für alle Schulen unabhängig von der Schulform, weist jedoch darauf hin, dass eine konkrete Unterfütterung mit finanziellen und personellen Ressourcen im Landeshaushalt erfolgen muss.


Im Hinblick auf die Digitalisierung der Schulen soll es laut NRW-Schulministerium künftig gemeinsame Anstrengungen von Land, Bund und Kommunen geben, um Schulen besser auszustatten. Für die Lehrkräfte sollen in diesem Zusammenhang sowohl die universitäre Ausbildung als auch die Fortbildungsmöglichkeiten verbessert werden.


Auch wenn die Ankündigungen des Schulministeriums ein Schritt in die richtige Richtung sind, warnt Dorothea Schäfer davor, sich zu früh zu freuen: „Das sind schöne Pläne, aber an vielen Stellen fehlen noch konkrete Maßnahmen.“


Die GEW Bielefeld ist umgezogen

Wir sind jetzt bei ver.di in der Oelmühlenstr. 57-59 zu finden, im 1. Stock in Raum 1.1. Leider ist die Telekom nicht so schnell wie gehofft, daher sind wir lediglich per E-Mail und nicht per Telefon oder Fax zu erreichen (der Anrufbeantworter wird aber abgehört). Ab kommender Woche sollen wir auch wieder telefonisch erreichbar sein,

eure GEW


Bildungspolitik für NRW
nach der Landtagswahl 2017

 

Es stellen sich der Diskussion:

Hans Feuß                 - SPD

Ralf Nettelstroth      - CDU

Verena Verspohl       - Bündnis 90/Die Grünen

Laura von Schubert  - FDP

Monika Pieper          - Piratenpartei

Barbara Schmidt       - Die Linke

 

Unsere Themen

Bildungschancen für alle verwirklichen:

·      Inklusion und Integration erfolgreich gestalten!

·      In 12 oder 13 Schuljahren zum Abitur (G8 oder G9)?

·      Bildungsfinanzierung und Bildungsgerechtigkeit

 

Moderation: Frank Schröder (Radio Lippe)

 

am 25. April 2017 um 19.00 Uhr
Neue Schmiede, Bielefeld-Gadderbaum

 


Kein Ergebnis bei Verhandlungsrunde für mehr Gehalt im Länderdienst

GEW ruft tarifbeschäftigte Mitglieder zu Warnstreiks auf
Nach ergebnislosem Verlauf der zweiten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ruft die GEW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder für den morgigen Mittwoch (1.2.) zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Dazu mobilisiert die Bildungsgewerkschaft zu regionalen Kund-gebungen in Düsseldorf, Köln, Dortmund, Bielefeld und Münster.
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die TdL liegen mit ihren Positionen noch weit auseinander. Das Forderungspaket im Umfang von sechs Prozent Gesamtvolumen haben die öffentlichen Arbeitgeber als überzogen abgelehnt. In NRW arbeiten rund 40.000 der bundesweit insgesamt 200.000 tarifbeschäftigten Lehrkräfte. Die GEW erwartet eine gute Streikbeteiligung.
„Die Arbeitgeber müssen sich bewegen. Wir meinen es ernst mit unseren berechtigten Forderungen. Der öffentliche Dienst muss attraktiv bleiben, das ist nur mit einer guten Bezahlung und fairen Arbeitsbedingungen machbar. Schon jetzt fehlt es vielerorts an ausgebildeten Lehrkräften“, unter-strich GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer anlässlich der geplanten Aktionen.
In der Ländertarifrunde geht es laut Schäfer auch um den Gleichklang der Gehälter im öffentlichen Dienst. „Im Schnitt verdienen die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen ab dem 1. Februar ca. vier Prozent mehr als die Landesbeschäftigten. Außerdem gibt es im TVöD Bund und Kommunen bereits in allen Entgeltgruppen eine sechste Erfahrungsstufe, die wir im TV-L in den höheren Ent-geltgruppen nicht haben. Für die Beschäftigten beim Land hört bislang die Gehaltsentwicklung auf der Basis von Erfahrungsstufen schon nach zehn Jahren auf. Das muss sich ändern“, verlangt die GEW-Landesvorsitzende.
Schäfer wörtlich: „Deshalb ist es unvermeidbar, dass sich die größte Gruppe der Landesbeschäftigten in NRW, die angestellten Lehrerinnen und Lehrer, spürbar an den Warnstreiks beteiligt. Ebenso sind die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder, hier u.a. die Schulsozialarbeiter*innen und die pädagogischen Fachkräfte in der Schuleingangsphase, sowie an den Hochschulen aufgerufen. Eine andere Möglichkeit, unsere berechtigten Forderungen durchzusetzen, gibt es offenbar leider nicht. Das haben die Arbeitgeber zu verantworten.“
Die gewerkschaftlichen Streik- und Protestaktionen sind von den lokalen Untergliederungen der GEW vorbereitet worden. GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer wird in Düsseldorf zu den Streiken-den sprechen, Andreas Gehrke, Hauptvorstand und GEW-Verhandlungsführer in der Tarifrunde, redet auf der Streikkundgebung in Bielefeld, der GEW-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Klaus-Peter Hammer, ist Hauptredner in Köln. Auch die stellvertretenden GEW-Landesvorsitzenden Maike Finnern und Sebastian Krebs sind in Münster bzw. in Dortmund im Einsatz.
Weitere Informationen: www.gew-nrw.de/tarifrunde-2017.html


Die GEW Bielefeld präsentiert:

Die Daktiker kommen nach Bielefeld: am 24.11. um 19.30h in der Aula des Gymnasiums am Waldhof.

Adolphinum - all inclusive - Keiner bleibt zurück

Karten gibt es im GEW-Büro bzw. unter gew-bielefeld[at]gmx.de, Mitglieder haben freien Eintritt, Nicht-Mitglieder zahlen 10€.

Mehr Informationen über das Programm findet man hier:

www.daktiker.de/programme/programm_all_inclusive.html


Bielefelder Resolution – 11. Mai 2016
Gute Arbeitsbedingungen sind eine Grundvoraussetzung für jede Reform. Die politischen Entscheidungsträger schaffen nicht die notwendigen Rahmenbedingungen für gelingende Inklusionsprozesse. Dies geht zu Lasten der betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie zu Lasten der Beschäftigten. Die gegenwärtige Si-tuation an den Schulen zeigt, dass der Erfolg der schulischen Inklusion massiv gefährdet ist. Es besteht dringender Handlungsbedarf! Schulen des gemeinsamen Lernens (GL-Schulen) beklagen eine unzureichen-de Ausstattung mit Personal, Zeitressourcen und Fortbildungs- bzw. Qualifizierungsangeboten.


Zur Steigerung der Qualität in der Inklusion muss das Stellenbudget für die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen (LES) deutlich erhöht werden. Die GEW fordert für NRW mindestens 7000 Stellen zusätzlich.


Solange die Rahmenbedingungen für gelingende Inklusion und bewährte Standards nicht gesichert sind, müssen Tempo und Ausweitung der Inklusion an die zugewiesenen Ressourcen angepasst werden.


Für die GEW in OWL gilt: Qualität vor Quantität!


Die Teilnehmer*innen des Fortbildungstages „Inklusion – und wo bleiben wir?“
formulieren ihre Forderungen an die Landesregierung:

  • Schulen des GL benötigen eine deutliche Verringerung der Klassenobergrenzen, da zunehmend Kin-der und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf in allen Klassen vorkommen. Orientie-rungsgröße ist eine Klasse mit 20 Schüler*innen, davon max. 5 mit sonderpädagogischem Unter-stützungsbedarf.
  • Klassen des GL benötigen eine verlässliche Doppelbesetzung aus Regelschul- und Förderschullehr-kraft, damit die langjährige Forderung der GEW: 20 – 5 – 2 realisiert werden kann.
  • Schulen des GL benötigen zusätzliche sonderpädagogische Ressource in der Schuleingangsphase, die eine frühzeitige Prävention und Förderdiagnostik besonders im Bereich Lern- und Entwicklungs-störungen gewährleistet.
  • Inklusion an Schulen benötigt verstärkt Teamfortbildungen und Angebote für Supervision und kol-legiale Fallberatung während der Arbeitszeit.
  • Kolleginnen in der Inklusion benötigen zusätzliche Zeit für Beratungs- bzw. Teambesprechungen, die in der Unterrichtsverpflichtung enthalten ist.
  • Schulen des GL benötigen eine gesicherte Ausstattung mit multiprofessionellen Teams.
  • Schulen des GL benötigen ein Raumprogramm, das pädagogisch differenziertes Arbeiten ermög-licht.
  • Gelingende Inklusion benötigt einen inklusiven Schulentwicklungsplan, der sich an verbindlichen Qualitätsstandards orientiert und der die Förderschulen als Unterstützungssysteme im Inklusions-prozess einbezieht.

Die Resolution wurde am 13. Mai im Landtag NRW an Sigrid Beer, Sprecherin der Grünen im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, überreicht. Sie führte in dem Gespräch aus, dass man nach zwei Jahren Inklusion den Nachsteuerungsbedarf prüfe.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
eine gelingende Inklusion ist ein anspruchsvolles Ziel. Wenn dieses Ziel erreicht werden soll und die Lehrkräfte dabei auch noch gesund bleiben sollen, muss die Landesregierung die Rahmenbedingungen erheblich verbessern.

In einer repräsentativen Umfrage an Schulen in NRW hat die GEW die aktuelle Situation ermittelt und gefragt, was Schulen wirklich brauchen. Die Ergebnisse stellt die Landesvorsitzende der GEW, Dorothea Schäfer vor und zur Diskussion.

Prof. Dr. Bettina Amrhein, seit 2015 an der Universität Bielefeld, beleuchtet den Zusammenhang von Inklusion und Gesundheit.

Wir würden uns freuen, wenn unser Programm und die Workshops Ihr Interesse treffen.


Für die Veranstaltung kann Sonderurlaub beantragt werden.


Die GEW Bielefeld lädt dich zur Didacta ganz herzlich ein!

Wir haben einen Bus nach Köln organisiert für

Mittwoch, den 17. Februar 2016,
Abfahrt: Hinter dem Bielefelder Hauptbahnhof (Boulevard) um 7.30 Uhr,
Rückfahrt: ca. 19.00 Uhr (Ankunft in Bielefeld)
und

Für die Mitglieder der GEW Bielefeld übernimmt der GEW-Stadtverband die Kosten für Busfahrt und Eintrittskarte. Dieses gilt auch für diejenigen, die an diesem Tag ihre Beitrittserklärung in die GEW abgeben (Beitrittsformulare im Bus).
Für alle Anderen kosten die Busfahrt und Eintritt insgesamt 20,00 €/pro Person.

Damit wir besser planen können, meldet euch bitte bald, spätestens bis zum

15. Februar 2016
im GEW-Büro an (per E-Mail, Fax, Telefon).

Nichtmitglieder können bei uns verbilligte Eintrittskarten für die Didacta
(5 €/Stück) erwerben.

Falls du noch Fragen hast, ruf uns an unter 0521-173317.


Flagge zeigen! Wenn nicht jetzt – wann dann?

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Der Termin für die erste Demonstration der DaF/DaZ-Lehrkräfte in OWL steht fest.

Donnerstag, 12. November 2015
Beginn: 13:30 Uhr
Treffpunkt: Das BAMF in Bielefeld, Am Stadtholz 24, 33609 Bielefeld

Von dort ziehen wir zum Jahnplatz und werden dort um 15 Uhr eine Abschlusskundgebung durchführen.

Voraussichtliches Ende der Demonstration: 16 Uhr

Natürlich ist mit dieser Aktion für viele von uns notwendigerweise eine Arbeitsniederlegung verbunden. Die zugunsten der Teilnahme an der Demonstration ausgefallene Unterrichtszeit muss aufgrund der BAMF-Bestimmungen nachgeholt werden, damit weder Träger noch Lehrkräfte auf die Bezahlung eines kompletten Moduls verzichten müssen!

Wir planen und führen diese Demonstration zusammen mit unseren Trägern durch, die ebenfalls unter der jetzigen Situation leiden.
Alle Sprachkursträger sind zur Teilnahme an der Demonstration eingeladen und einige haben auch bereits zugesagt.
Auch die GEW unterstützt uns und ist dabei.

Wir hoffen, dass sich zumindest aus ganz NRW möglichst viele Kolleginnen und Kollegen mit Spruchbändern, Plakaten und Lärmgeräten am 12.11.2015 zum BAMF in Bielefeld auf den Weg machen.

Schließlich sprechen alle über Integration, Flüchtlinge und die notwendigen Deutschkurse!

Die darf es nur noch für eine unserer akademischen Ausbildung, der hohen Unterrichtsqualität und der gesellschaftlichen Bedeutung unserer Arbeit angemessenen Bezahlung geben!

Zudem wird in unterschiedlichen Bereichen über den fortschreitenden Fachkräftemangel gesprochen – da sollte der deutsche Staat doch auch in Bezug auf die Entlohnung der Lehrkräfte endlich in der Realität ankommen.

Für die Organisation der Demonstration wäre es wichtig und uns eine große Hilfe, wenn ihr uns ganz kurz per E-Mail an gew-bielefeld[at]gmx.de mitteilen würdet, ob ihr am 12. Nov. in Bielefeld dabei seid.


BIEGIDA kommt wieder, wir sind schon da: 21.9. 18.00h Gegendemonstration am Ostbahnhof

 

 

 

Informationen zu Pegida und rassistischer Gewalt in OWL

Downloads

20.6.15 – GEW präsent beim CSD Bielefeld

Am Samstag, dem 20.6.  beteiligen sich der „AK homosexuelle Lehrkräfte“ der GEW Köln und die AG LSBTI der GEW NRW mit einer kleinen Fußgruppe an der Bielefelder CSD-Parade „Que(e)r durch die Bielefelder Innenstadt“ (15h ab Altem Rathaus - csd-bielefeld.de/index.php.

Die Kollegen werden an hellblauen T-Shirts mit GEW-Logo und der Adresse „www.schwule-lehrer.de“ sowie bunten Ballons erkennbar sein und bei der Parade kleine Handzettel zur Situation von LSBTI an Schulen verteilen. Infos zu Aktivitäten und Zielen der Gruppe finden sich unter der angegebenen Adresse.

Wer die bisher kleine Fußgruppe unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen mit zu gehen.

Bei rechtzeitiger vorheriger Kontaktaufnahme – bis Freitagmittag an bodo.busch[at]netcologne.de – und Angabe der gewünschten Größe verleihen wir auch gern passende T-Shirts.

Im Flächenland NRW gibt es derzeit nur bei der GEW in Köln und in Münster LSBTI-Arbeitsgruppen, die sich sowohl mit Erfahrungsaustausch über die Situation an den Schulen als auch mit politischen Forderungen beschäftigen.

Wer Interesse an Information oder Zusammenarbeit hat, kann uns gern ansprechen – auf der Parade oder abends auf der CSD Bielefeld Party im Forum, Meller Str. 2, erkennbar an den hellblauen T-Shirts mit Schrift und Logo.


3. Warnstreik

In den Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten mauern die
Arbeitgeber weiterhin. Sie fordern Abstriche bei den VBLBetriebsrenten.
Zur Lehrkräfte-Eingruppierung wollen sie ihre Vorstellungen diktieren.
Die GEW ruft die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer (TV-L) an öffentlichen Schulen erneut zu einem eintägigen Warnstreik auf:
Mittwoch, 25. März 2015
Streiklokal ab 9.00 Uhr
Kundgebung Jahnplatz 12.00 Uhr
mit Andreas Gehrke, Verhandlungsführer der GEW
Streiklokal: Hechelei, Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld (Volkshochschule)
Streikfrühstück, Aktionen und Musik, Streiklisten ab 9.00 Uhr,
Demonstrationszug ca. 11.00 Uhr
• Eine gerechte Lehrer-Entgeltordnung (L-EGO)
• Eine Entgelterhöhung um 5,5 %, mindestens aber 175 € bei einer Laufzeit von 12 Monaten
• Den Erhalt der Leistungen in der Zusatzversorgung (VBL)
• Den Ausschluss sachgrundloser Befristungen
• Eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten.
Beamtinnen und Beamte werden von der GEW aufgerufen, nicht als Vertretung streikender Kolleginnen und Kollegen tätig zu werden. Gewerkschaftsmitglieder erhalten für den Tag Streikgeld! Streikende Kolleginnen und Kollegen informieren bitte ihre Schulleitung.
Streikleitung: Bernd Bretthauer-Aue, Michael Höland, Karin Reimers


Hier findet ihr weitere Bilder vom 2. Warnstreiktag am 12.3.15 in Düsseldorf



Hier findet ihr weitere Bilder vom 1. Warnstreiktag am 4.3.15 in Bielefeld



Warnstreik gelungen!

Das hatten wir nun wirklich nicht erwartet! Die Resonanz auf unseren Warnstreik Aufruf in OWL und in Bielefeld war riesig. Über 600 Tarif Beschäftigte aus ganz Ostwestfalen beteiligten sich am 4.3.2015 an der Demo und der Kundgebung gegen die Politik der Länder bei der Tarifrunde 2015.

Es hat zwar sehr viel Mühe gemacht, innerhalb so kurzer Zeit so viel zu organisieren, aber die Arbeitskampfleitung in Ostwestfalen hat sehr gut funktioniert. Selbst das neue Streiklokal  in der Hechelei der Raspi ist sehr gut angenommen worden. Über 420 Teilnehmer haben sich in den Streiklisten  eingetragen, so viele hätten gar nicht in das Jugendgästehaus, unserem früheren Streiklokal, reingepasst. Die Stimmung war gut und kämpferisch, alle waren sich einig, dass man sich eine solche Provokation von Seiten der Arbeitgeber nicht bieten lassen kann. Insbesondere die geplanten Kürzungen an der VBL von Seiten der Länder sind nicht hinnehmbar! Das hat noch einmal für einen zusätzlichen Schub bei der Tarifrunde 2015 gesorgt. Nehmen wir diesen Schwung mit zum zentralen Warnstreik am 12.3.2015 nach Düsseldorf und zeigen dem Land, dass wir Lehrerinnen  und Lehrer es wert sind! Bildung ist mehr wert! Gute Arbeit gutes Geld!!

Bedanken möchten wir uns schließlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, allen Organisatorinnen und Organisatoren, sowie insbesondere dem GEW Büro Bielefeld für ihre Arbeit und Unterstützung.

Für den Arbeitskreis Angestellte Bielefeld Michael Höland



2. Warnstreiktag am 12.3. in Düsseldorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehr als 800 tarifbeschäftige Lehrerinnen und Lehrer haben am 4. März in Ostwestfalen/Lippe gestreikt. Allein im Bielefelder Streiklokal haben sich 420 Kolleginnen und Kollegen in die Streiklisten eingetragen. Nun gilt, es gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde zu zwingen, ein annehmbares Angebot vorzulegen. Lehrerinnen und Lehrern ist es dabei besonders wichtig, auch am zweiten zentralen Warnstreiktag in Düsseldorf den Kolleginnen und Kollegen der anderen Gewerkschaften zu zeigen, wie wichtig ihnen die Lehrerforderungen im Gesamtergebnis sind. Deshalb ruft die GEW gemeinsam mit  ver.di, GdP und dbb tarifunion die Tarifbeschäftigten des Landes NRW auf zum

2. Warnstreik am 12. März 2015 in Düsseldorf.

Wir kämpfen weiter für:

·         Eine gerechte Lehrer-Entgeltordnung (L-EGO)

·         Eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent, mindestens aber 175€ bei einer Laufzeit von 12 Monaten

·         Den Erhalt der Leistungen in der Zusatzversorgung

·         Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen

·         Eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamte

Die GEW Bielefeld hat Busse angemietet, die eine angenehme und „gesellige“ Anreise nach Düsseldorf ermöglichen. Selbstverständlich ist die Busfahrt für alle Demonstranten kostenlos.
Einzelheiten entnehmt ihr bitte den Aufrufen.

Wer kann, sendet vorab eine kurze Nachricht, damit wir besser planen und genügend Busplätze und kostenlose Lunch-Pakete zu Verfügung halten können:
gew-bielefeld[at]gmx.de.



Impressionen vom ersten Warnstreiktag am 4.3.


Erpressungsmanöver - Arbeitgeber machen Tarifergebnis von Rentenkürzung abhängig – Jetzt kommt es auf uns alle an!

 

 

Warnstreik

Die GEW ruft die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer (TV-L) an öffentlichen Schulen zum eintägigen Warnstreik auf.

Mittwoch, 4. März 2015

Streiklokal ab 9.00 Uhr

Kundgebung Jahnplatz 12.30 Uhr

Sebastian Krebs
Stellv. Landesvorsitzender

Streiklokal: Hechelei, Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld (Volkshochschule) Wegbeschreibung
Streikfrühstück, Aktionen und Musik, Streiklisten ab 9.00 Uhr,
Demonstrationszug ca. 11.00 Uhr

·         Eine gerechte Lehrer-Entgeltordnung (L-EGO)

·         Eine Entgelterhöhung um 5,5 %, mindestens aber 175 € bei einer Laufzeit von 12 Monaten

·         Den Erhalt der Leistungen in der Zusatzversorgung (VBL)

·         Den Ausschluss sachgrundloser Befristungen

·         Eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten.

 

Beamtinnen und Beamte werden von der GEW aufgerufen, nicht als Vertretung streikender Kolleginnen und Kollegen tätig zu werden. Gewerkschaftsmitglieder erhalten für den Tag Streikgeld! Streikende Kolleginnen und Kollegen informieren bitte ihre Schulleitung.

 

 



NRW- Landesvorsitzende Dorothea Schäfer : Die Tarifrunde 2015 – Chancen und Perspektiven für tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer

Auftaktveranstaltung zu den Tarifauseinandersetzungen 2015 (TvL)

Die GEW wird in der Länder-Tarifrunde 2015 deutlich Zeichen setzen. Es gilt endlich deutliche Verbesserungen für angestellte Lehrkräfte zu erkämpfen. Am 16. Februar haben die Verhandlungen begonnen. Dorothea Schäfer vertritt die Tarifbeschäftigten aus NRW in allen wichtigen Landes- und Bundesgremien.

23. Februar 2015 - 18.00 Uhr
Dürkopp Tor 6, August-Bebel-Str.135, Bielefeld (Konferenzraum)

Tarifrunde 2015:
• Eine gerechte Lehrer Entgeltordnung (L-EGO)
• Eine Entgelterhöhung um 5,5 %, mindestens aber 175 € bei einer Laufzeit von 12 Monaten
• Den Erhalt der Leistungen in der Zusatzversorgung (VBL)
• Den Ausschluss sachgrundloser Befristungen
• Eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten.



Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In Kürze beginnen die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Verhandlungsauftakt ist am 16. Februar 2015, Rosenmontag, in Berlin!  Neben der obligatorischen Forderung nach einer linearen Tariferhöhung von 5,5%  wird es auch wieder um eine Lehrerentgeltordnung für Tarifbeschäftigte gehen. Schon seit Monaten sind dazu Vorgespräche mit der Tarifgemeinschaft der Länder und der GEW geführt worden. Einige strittige Fragen konnten dabei ausgeräumt werden, doch ein endgültiger Durchbruch ist weiterhin ungewiss. Auch wenn viele bereits die Hoffnung aufgegeben haben, ist festzuhalten, dass wir einer  Tarifierung noch nie so nahe waren!

Dazu brauchen wir eure Unterstützung! Zur Vorbereitung der Tarifrunde und eventueller Arbeitskampfmaßnahmen trifft sich der Arbeitskreis Angestellte Bielefeld am Mittwoch, den 11. Februar um 18:00 Uhr im GEW Büro. Neben einer Nachbetrachtung des 1. regionalen Angestelltentages am 7.2.2015 wird u.a. Michael Höland als Mitglied der GEW-Bundestarif-Kommission (BTK) von den Ergebnissen der letzten BTK-Sitzung vom 6.2.2015 in Hannover berichten. Auf eine weitere Veranstaltung des AKA Bi im Rahmen der Tarifrunde 2015 am Montag, 23.2.2015, ebenfalls um 18.00 Uhr sei hier hingewiesen. - Natürlich sind zu allen Veranstaltungen auch die von den Verhandlungen betroffenen Beamtinnen und Beamten eingeladen, auch wenn sie sich wie immer wenig betroffen und interessiert zeigen.  



Unsere Forderung: 5,5 Prozent mehr Gehalt und einen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte

Tarifrunde 2015 zum TvL

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In Kürze beginnen die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Verhandlungsauftakt ist am 16. Februar 2015, Rosenmontag, in Berlin!  Neben der obligatorischen Forderung nach einer linearen Tariferhöhung von 5,5%  wird es auch wieder um eine Lehrerentgeltordnung für Tarifbeschäftigte gehen. Schon seit Monaten sind dazu Vorgespräche mit der Tarifgemeinschaft der Länder und der GEW geführt worden. Einige strittige Fragen konnten dabei ausgeräumt werden, doch ein endgültiger Durchbruch ist weiterhin ungewiss. Auch wenn viele bereits die Hoffnung aufgegeben haben, ist festzuhalten, dass wir einer Tarifierung noch nie so nahe waren!

Dazu brauchen wir eure Unterstützung! Zur Vorbereitung der Tarifrunde und eventueller Arbeitskampfmaßnahmen trifft sich der Arbeitskreis Angestellte Bielefeld am Mittwoch, den 11. Februar um 18:00 Uhr im GEW Büro. Neben einer Nachbetrachtung des 1. regionalen Angestelltentages am 7.2.2015 wird u.a. Michael Höland als Mitglied der GEW-Bundestarif-Kommission (BTK) von den Ergebnissen der letzten BTK-Sitzung vom 6.2.2015 in Hannover berichten. Auf eine weitere Veranstaltung des AKA Bi im Rahmen der Tarifrunde 2015 am Montag, 23.2.2015, ebenfalls um 18.00 Uhr sei hier hingewiesen. - Natürlich sind zu allen Veranstaltungen auch die von den Verhandlungen betroffenen Beamtinnen und Beamten eingeladen, auch wenn sie sich wie immer wenig betroffen und interessiert zeigen.

Karin Reimers, Michael Höland, Bernd Bretthauer-Aue



Tarifverhandlungen zum TvL(Frühjahr 2015)  und zum Abschluss einer Lehrerentgeltordnung (ab September 2014) – das kommende Jahr ist von zentraler Bedeutung

Veranstaltung Tarif (TvL) für GEW Mitglieder und Interessierte – TvL Beschäftigte, insbesondere Lehrerinnen und Lehrer (23.10.2014)

Entgeltordnungen (L-EGO) regeln die Eingruppierung der Kolleginnen und Kollegen und bilden so eine Möglichkeit, deren Tätigkeiten angemessen aufzuwerten. Parallel zu diesen

L-EGO Verhandlungen beginnen die „klassischen“ Tarifverhandlungen der Beschäftigten der Länder. In der Veranstaltung sollen aktuelle Entwicklungen auf der Bundesebene  und mögliche Positionen des Stadtverbandes aufgezeigt und diskutiert werden. Neu ist, dass beamtete und tarifbeschäftigte Kolleginnen und Kollegen gemeinsam beraten und eventuelle Mobilisierungen planen wollen, so dass alle Mitglieder aktiv die Tarifrunden begleiten können.



Tarifverhandlungen zur Entgeltordnung Sozial- und Erziehungsdienst können im Januar 2015 beginnen (TVöD)

Veranstaltung Tarif (TVöD) für GEW Mitglieder und Interessierte – Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes  (21.10.2014)

Die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts haben die Entgeltordnung für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Damit können die im Jahr 2009 vereinbarten Eingruppierungsvorschriften zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) ab Januar 2015 neu verhandelt werden. Der Stadtverband Bielefeld GEW lädt am 21.10.2014 alle Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.



VGH kippt Sonderopfer für Beamtinnen und Beamte

 

Klarer Erfolg der Gewerkschaften

Genugtuung bei der GEW. Bemerkenswert eindeutig hat der NRW-Landesverfassungs­ge­richts­hof das Besoldungsgesetz der Landesregierung für 'teilweise verfassungswidrig' erklärt. Damit hat das Gericht im Grundsatz die Rechtsposition der GEW bestätigt und der rigorosen Sparpolitik zu Lasten der Beamtinnen und Beamten einen Riegel vorgeschoben.

"Eine tolle Nachricht kurz vor Ferienbeginn für rund 135.000 Lehrkräfte. Es darf kein Sonderopfer für Lehrer und andere Beamte geben", freut sich Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der GEW, kurz nach Bekanntwerden der Entscheidung des VGH in Münster.

Aufgrund der Spielräume, die das Gericht dem Gesetzgeber bei der Besoldung einräumt, erwartet die GEW zügige Gespräche, wie dem Urteil entsprochen wird. Es sei klar, so Schäfer weiter, dass die 'Basta-Politik' der Landesregierung im Vorjahr zu einem massiven Vertrauensverlust bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst geführt hat. "Das darf sich nicht wiederholen! Mehr als 100.000 Widersprüche gegen das Gesetz sind ein deutliches Votum der Kolleginnen und Kollegen gegen diese Sparpolitik."

Ein weiterer Vertrauensverlust wäre die Folge, würde die Landesregierung nun die vor Gericht gescheiterte Variante einseitiger Sparpolitik durch bildungsfeindliche Stellenstreichungen ersetzen. Die bildungspolitischen Ziele der Landesregierung erlauben keine Stellenstreichungen. Stellenstreichungen zu Lasten der Schulen und der Lehrerinnen und Lehrer können keine politische Alternative für die nun vor Gericht gescheiterte Politik sein.



Stellungnahme des DGB Stadtverbandes zum Ausbau der Stadtbahnlinie 5 und der Bürgerbefragung

Ja zur Stadtbahnlinie 5
Der DGB Stadtverbandsvorstand hat in seiner Sitzung am 19. Mai 2014 das Thema Bürgerbefragung zur Stadtbahnlinie 5 mit dem Oberbürgermeister Pit Clausen beraten.
Der Stadtverband fordert alle Beschäftigten in Bielefeld auf, sich an der Bürgerbefragung zu beteiligen und für die Stadtbahnlinie 5 zu stimmen.
Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs schafft und sichert Arbeitsplätze. Die Erreichbarkeit der Industriebetriebe in Sennestadt wird erheblich verbessert. Das ist ökologisch sinnvoll, da die Ausweitung des Individualverkehrs eingegrenzt wird.
Gerade für junge Menschen ist die Linie 5 besonders wichtig, weil viele Bildungszentren (Carl-Severing-Schulen, Fachhochschule Wilhelm-Bertelsmann-Straße, Heeper Schulzentrum, Rosenhöhe) an der geplanten Trasse liegen und die Erreichbarkeit der Universität aus Sennestadt und Heepen erheblich verbessert wird.
Für ältere und insbesondere behinderte Menschen bringt die neue Niederflurtechnik erhebliche Vorteile.
Stimmen Sie deshalb für die Stadtbahnlinie 5.



Stellungnahme des Stadtverbandes Bielefeld der GEW zur Primusschule

Der GEW-Stadtverband spricht sich in seinen Vorstellungen und Forderungen zum Schulentwicklungsplan für längeres gemeinsames Lernen und folglich für den Ausbau integrierender Lernorte aus.

Die Primusschule entspricht in ihrer Zielkonzeption am konsequentesten den bildungspolitischen Vorstellungen des Stadtverbandes von einer inklusiven Schule. Diese finden sich konkretisiert in der Forderung nach einer Stadtteilschule als Inklusionsschule.

Eine inklusive Stadtteilschule ist eine Schule, die ihr pädagogisches Konzept entlang einer „inklusiven Bildungskette“ am individuellen Lebensweg eines Kindes orientiert – und zwar von der vorschulischen Bildung und Erziehung über den Primarbereich bis hin zu einer entsprechenden Sekundarschulbildung und / oder beruflichen Qualifikation.

Entscheidende Voraussetzungen für das Gelingen dieser inklusiven Bildungsstruktur sind nach Meinung des GEW-Stadtverbandes:

  • hohe Akzeptanz bei Eltern unterschiedlicher Bevölkerungs- und Bildungsschichten;

  • ein geeigneter Standort, der gewährleistet, dass diese Schule eine „Schule für alle“ wird;

  • gesicherte Rahmenbedingungen (analog den GEW-Forderungen zur Inklusion, d.h.: max. 20 Schüler/innen pro Klasse mit je 5 Schüler/innen mit besonderem Förderbedarf bei durchgängiger Doppelbesetzung);

  • positive Lehrer-, bzw. Schulkonferenzbeschlüsse von mind. zwei Schulen (aus dem Primar- und Sekundarbereich), die zur Primus-Schule umfirmieren zu wollen.

Außerdem müssen tragfähige Netzwerkstrukturen vorhanden sein, bzw. ausgebaut werden, z.B. mit

  • bereits bestehenden vor- und außerschulischen Bildungseinrichtungen (Familienzentren, Therapiezentren, Jugend- und Sozialhilfeträgern) sowie

  • benachbarten kooperierenden Schulen im Primar- und Sek I-Bereich und Förderschulen im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen (LES).

Bereits bei der Errichtung der Schule muss eine Anbindung und Kooperation mit Schulen im SEK II-Bereich gewährleistet sein.

Durch die Nutzung o.g. Strukturen und überzeugender pädagogischer Konzepte können so multiprofessionelle Teamstrukturen entstehen, damit jedes Kind mit seinen unterschiedlichen individuellen Lernvoraussetzungen zu bestmöglichen Abschlüssen und Qualifikationen geführt werden kann.

Der GEW-Stadtverband BI äußert sein Unverständnis darüber, dass die Stadt Bielefeld als verantwortlicher Schulträger die im bestehenden Schulgesetz verankerte Möglichkeit, besondere Schulmodelle wie z.B. die Primusschule zu initiieren, nicht nutzt.



Gutes Studium - Gute Arbeit - Mitbestimmung

Fachtagung des DGB Bildungswerk NRW in Kooperation mit dem DGB NRW: Gutes Studium - Gute Arbeit - Mitbestimmung: Anforderungen an das Hochschulzukunftsgesetz

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW hat einen Entwurf für ein neues Hochschulzukunftsgesetz vorgelegt. Mit diesem Gesetz möchte die Landesregierung wieder mehr Verantwortung für die Hochschulen in NRW übernehmen. Die Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung sollen verbessert werden. Unter anderem enthält der Gesetzentwurf die Einführung eines Kodex für Gute Arbeit, mit mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen für Beschäftigte und für Personalräte.

Wir werden über die wichtigsten geplanten Änderungen informieren und deren Auswirkungen auf die Hochschulen in NRW, deren Beschäftigten sowie die betrieblichen Interessenvertretungen diskutieren.
Den Fraktionen des Landtags wird Gelegenheit gegeben darzustellen, welche Anforderungen aus ihrer Sicht für ein Gutes Studium, Gute Arbeit und Mitbestimmung bestehen.


Am 06. Juni in Düsseldorf, Tanzhaus NRW, Foyer

Mit:

  • Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung
  • Dr. Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender der GEW, Hauptvorstand
  • Hanna Binder, Landesfachbereichsleiterin Bildung, Wissenschaft und Forschung, Verdi Baden-Württemberg
  • Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen
  • Abgeordneten des Landtages NRW

Anmeldungen an: sbaranski-mueller[at]dgb-bildungswerk-nrw.de

Mehr Informationen zum Programm finden sich hier:

hochschulblog-nrw-dgb.de/node/807



TVöD Tarifeinigung erzielt – 5,7 Prozent mehr in zwei Jahren!

Tabellenentgelte in zwei Jahren um 5,7 Prozent erhöht

Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit Bund und VKA auf einen Tarifabschluss verständigt. Kern ist eine Entgelterhöhung in zwei Schritten. Zum 1. März 2014 werden die Tabellenentgelte um 3,0 Prozent, mindestens aber 90 Euro erhöht. Zum 1. März 2015 werden die Tabellenentgelte um weitere 2,4 Prozent erhöht. Durch den Mindestbetrag im ersten Schritt werden die Entgelte für viele Beschäftigte in den niedrigeren Entgeltgruppen und -stufen überproportional erhöht. Im Durchschnitt ergibt sich über die Laufzeit von zwei Jahren eine Erhöhung um 5,7 Prozent. Neben der Gehaltssteigerung wird der Urlaubsanspruch für alle Beschäftigten auf einheitlich 30 Tage erhöht, für Auszubildende auf 28 Tage.

Die Tarifkommission Bund und Kommunen der GEW und der Koordinierungsvorstand haben dem Abschluss zugestimmt. Jetzt wird die GEW ihre Mitglieder, für die der TVöD gilt, zum Tarifergebnis befragen.

GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke bewertete das Ergebnis als sehr zufriedenstellend: „Damit erhalten alle Beschäftigten, für die der TVöD gilt, eine Gehaltserhöhung, die deutlich über der Steigerung der Lebenshaltungskosten liegt. Erfreulich ist auch, dass der Urlaubsanspruch wie im TV-L nun einheitlich bei 30 Tagen liegt.“ Weitere Informationen zur Tarifrunde gibt es wie immer auf der GEW-Tarifseite: www.gew-tarifrunde-tvoed.de


Somit steht fest: Es wurde in diesem Jahr ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen erzielt.
Im nächsten Jahr wird es in der Tarifrunde zur Entgeltordnung für den Sozial- und Erziehungsdienst u.a. darum gehen, die Anpassung der Tätigkeitsmerkmale der einzelnen S-Gruppen vorzunehmen, die Übernahme von Stufenlaufzeiten bei Arbeitgeberwechsel zu erreichen und die Eingruppierungen von Kitaleitungen und akademischen Berufen in der Kita neu zu organisieren bzw. zu gestalten.



Aufruf zum Warnstreik!

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes (TVöD Bund und Kommunen) am 20./21. März haben die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt.

 

Die GEW fordert eine Erhöhung der Tabellenentgelte

um einen Grundbetrag von 100 Euro sowie um 3,5 Prozent

 

Zur Durchsetzung dieser Forderung rufen Verdi und die GEW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Bereich des TVöD in Bielefeld am 27. März 2014  zur Teilnahme an dem ganztägigen Warnstreik von Verdi auf.

Erkundigt euch bei dem Streikleitungen von Verdi vor Ort über den Ablauf der Aktion.

Trag euch bitte in die Streiklisten von Verdi ein. Da deine Streikabrechnung natürlich über die GEW stattfindet, findest du das dafür erforderliche Unterlage hier.

Das Formular sendet bitte an die Adresse der

GEW Bielefeld,
August-Bebel-Str. 135,
33602 Bielefeld,
Fax 0521 – 17 33 17.
gew-bielefeld[at]gmx.de



Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Aufgrund verschiedener und sehr unterschiedlicher Bewertungen in der (Schul-) Öffentlichkeit möchten wir Ihnen und euch in der gebotenen Kürze unsere Bewertung des Urteils übermitteln, das in den Medien in den letzten Tage mit Recht so viel Beachtung gefunden hat.

Die Hinweise zum Besoldungsrecht bewerten wir ebenso als Rückendeckung wie die Aussagen zum Streikrecht. Die Wege juristischer Klärung sind leider langwierig und vielschrittig.

Die Einschätzung des Landesverbandes findet sich hier:

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Position des GEW-Stadtverbandes Bielefeld zur Umsetzung der Inklusion

Inklusion ist ein Menschenrecht. – Dieses Recht wird allgemein anerkannt und von niemandem bestritten. Aber Inklusion braucht gute Rahmenbedingungen, das fordert der GEW Stadtverband Bielefeld mit Nachdruck. 

Das 9. Schulrechtsänderungsgesetz (SchRäG), das erste Inklusionsgesetz, die Mindestgrößenverordnung, das Stellenbudget für die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen und der Entwurf für eine neue AO-SF (Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung) stellen aktuell die Rahmenbedingungen für die Inklusion dar.

Kern des 9.SchRäG ist die Verlagerung der Entscheidung über die Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs und ggf. des Förderortes auf die Eltern. Die Schulaufsicht ist verpflichtet, den Eltern mindestens eine Schule des Gemeinsamen Lernens vorzuschlagen. Daneben bleibt die Wahl zum Besuch einer Förderschule weiterhin bestehen. Die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen wird zum Schuljahr 2014/2015 aus regionalen Stellenbudgets erfolgen. Aus diesem Budget müssen die Stellenbedarfe für die weiterhin bestehenden Förderschulen und die allgemeinen Schulen mit Gemeinsamem Lernen sicher gestellt werden.

Die GEW fordert: Bewährte Standards und Rahmenbedingungen in der sonderpädagogischen Förderung müssen an allen Förderorten gesichert werden. Wenn die Wahlfreiheit zum Besuch einer Förderschule weiterhin besteht, dann müssen auch für diese Schulform die Standards in der bisherigen Form erhalten bleiben.

Hier kommt es aber zu deutlichen Qualitätsverlusten bei der sonderpädagogischen Förderung: Die geplante Stellenzuweisung für die Förderschulen erfolgt auf Basis einer Lehrer - Schüler - Relation von 1: 9,92. Das bedeutet besonders für die Schulen mit dem Schwerpunkt emotionale Entwicklung und Sprache eine gravierende Verschlechterung bei der Lehrerversorgung und damit bei der Förderung der Kinder und den Arbeitsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer.

Die GEW fordert: Bewährte Standards und Rahmenbedingungen in der sonderpädagogischen Förderung müssen auch an den allgemeinen Schulen gesichert werden.

Auch die allgemeinen Schulen erfahren durch die vorgesehene Stellenverteilung erhebliche Verschlechterungen:

·        So sollen Grundschulen, unabhängig von der tatsächlichen Zahl der Kinder mit Förderbedarf und unabhängig von einem förmlichen Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen, eine halbe Stelle pro Zug, in der Regel aber nicht mehr als insgesamt eine Stelle aus dem Stellenbudget erhalten.

·        Schulen der Sekundarstufe I sollen eine Stelle pro Zug, in der Regel aber nicht mehr als insgesamt zwei Stellen aus dem Stellenbudget erhalten. Selbst wenn die Lehrkräfte für Sonderpädagogik alle Pflichtstunden unterrichten würden und ihre anderen Aufgaben, wie z.B. Prävention, Diagnostik und Beratung nicht mehr wahrnehmen würden, bedeutet das:

       - Doppelbesetzung mit Regelschullehrkraft und Lehrkraft für Sonderpädagogik an Grundschulen nur in ca. 3 - 4 Unterrichtsstunden pro Woche,
       - Doppelbesetzung in den weiterführenden Schulen nur in ca. 4 - 5 Unterrichtsstunden pro Woche!

·        Kleinere Klassen können Schulen der Sekundarstufe I nur dann beanspruchen, wenn in einer Jahrgangsstufe rechnerisch mindestens zwei Kinder mit Förderbedarf pro Klasse aufgenommen werden. Sind es weniger, werden alle Klassen aufgefüllt, ggf. bis zur Höchstgrenze und darüber hinaus!

Verbindliche Qualitätsstandards für die Inklusion gibt es nicht. Die Rahmenbedingungen bleiben weit zurück hinter den im Gemeinsamen Unterricht (GU) erprobten und von der GEW geforderten Standards.

Es ist nach Meinung der GEW Bielefeld unverantwortlich, die Inklusion als ,,Sparmodell" unter diesen Bedingungen und vor allem mit einer so katastrophal schlechten Personalausstattung zu starten. Die Umsetzung eines solch ehrgeizigen bildungspolitischen Vorhabens, wie es die Inklusion darstellt, kann ohne entsprechende finanzielle Anstrengung nicht erfolgreich sein.

Wir fordern die Verantwortlichen auf, umzusteuern. Die Landesregierung muss deutlich mehr Stellen zur Verfügung stellen, um unzureichende Förderbedingungen für Schülerinnen und Schüler und unzumutbare Belastungen von Lehrerinnen und Lehrern zu verhindern. Sieht sich die Landesregierung dazu z.Zt. nicht in der Lage, kann der Ausbau der Inklusion nur sukzessive erfolgen.

Die GEW fordert:

Für mindestens 10 Prozent aller Schülerinnen und Schüler muss eine angemessene sonderpädagogische Förderung zur Verfügung stehen.

·        Es muss ein Inklusionsplan auf Landesebene aufgestellt werden mit verbindlichen Qualitätsstandards, Ressourcenangaben und einem Zeitplan für den Ausbau der Inklusion.

·        Ein Inklusionsplan ist auch auf kommunaler Ebene erforderlich, der die Förderschulen mit einbezieht.

·        Vorhandene tragfähige Unterstützungsstrukturen müssen erhalten und ausgebaut werden.

Für die GEW gilt weiterhin die Formel ,,20 - 5 - 2". Das bedeutet. 20 Kinder pro Klasse bei 5 Kindern mit Förderbedarf und weitgehender Doppelbesetzung.

Für den Stadtverband Bielefeld der GEW gilt: Bei der Umsetzung der Inklusion geht Qualität vor Quantität.

 



Jahreshauptversammlung der GEW

Jahreshauptversammlung der GEW Bielefeld - Ein Erfolg!

Die JHV des GEW Stadtverbandes Bielefeld am 14. November war ein Erfolg! Das liegt nicht nur am guten Besuch, den inhaltlich z.T. kontrovers geführten Diskussionen und wichtigen Beschlüssen, sondern auch an dem herausragenden Kulturprogramm.

Die Ehrung der zahlreichen Jubilare mit insgesamt 4685 Jahren Mitgliedschaft wurde von der GEW Bezirksausschussvorsitzenden, Sabine Unger, vorgenommen. ,,Spitzenreiter" mit 65! Jahren Mitgliedschaft ist der Kollege Bodo Brücher, der 1948 in den Allgemeinen Deutschen Lehrer- und Lehrerinnenverband, dem Vorläufer der GEW, eingetreten ist.

Den eher formalen Tagesordnungspunkten (Rechenschaftsberichte, Nachwahlen etc.) folgte eine z.T. lebhafte Antragsdiskussion zu den zentralen Themen Tarifpolitik und Inklusion. Die beschlossenen Anträge sollen hier nur kurz skizziert werden:

1. Tarifvertrag über Entgeltordnung für Tarifbeschäftigte
Die Jahreshauptversammlung kritisiert den nach wie vor tariflosen Zustand bei der Lehrerentgeltordnung sowie die Tatsache, dass sich die Landesregierung seit Jahren Tarifverhandlungen auf Landesebene verweigert und sich hinter der Tarifgemeinschaft der Länder versteckt. Sie wird deshalb aufgefordert ,,einen Tarifvertrag zu einer gerechten Eingruppierung der angestellten Lehrerinnen und Lehrer auszuhandeln bzw. entsprechende Verhandlungen zu unterstützen."

2. Aktionen zur Durchsetzung dieser Forderung
,,Die Jahreshauptversammlung fordert den Landesvorstand (der GEW) auf (...) zur Durchsetzung der Forderung ,gleicher Lohn für gleiche Arbeit' umgehend einen konkreten Maßnahmen - und Terminplan vorzulegen."

3. Nichtübertragung des Tarifergebnisses für Beamtinnen und Beamte
,,Die GEW Bielefeld protestiert dagegen, dass die Landesregierung (...) den meisten LehrerInnen und Versorgungsempfängern die (...) angemessene Besoldungserhöhung verweigert" und ihnen damit einen zweijährigen Reallohnverlust auferlegt. Dies ist nach Meinung der GEW Bielefeld eine verfassungswidrige Regelung.

4. Entwicklung der Inklusion in der Stadt Bielefeld
Der Stadtverband der GEW ,,fordert den Schulträger auf, einen inklusiven Schulentwicklungsplan in der Stadt Bielefeld aufzustellen, der auch die Förderschulen einbezieht" und Grundlage für eine ,,zukunftsfähige Schulentwicklung" und eine entsprechende Personalplanung sein soll. Vorhandene Ressourcen, Kompetenzen und Unterstützungsstrukturen, insbesondere der Förderschulen, sollen genutzt und weiter entwickelt werden.
,,Im Fall von auslaufenden Förderschulen sind Zeitperspektiven und Übergangsmodalitäten in einem Stufenplan transparent zu machen."

Nach 20.30 Uhr folgte der ,,gemütliche" Teil mit Imbiss und Livemusik. Sabine Unger, Peter Konopka, Hermann Traube und Harald Kießlich gestalteten unter dem Titel ,,Flucht wird nur das Leben kosten! ...Lieder erklären Geschichte" ein historisch- politisches Musikprogramm, insbesondere mit Liedern der Solidarität und des Widerstands vom Ende der Weimarer Republik bis in die Gegenwart. Die Gruppe wurde erst nach mehreren Zugaben vom Publikum entlassen. - Ein echtes Highlight!




Tarifpolitik

AK Angestellte besucht den Bielefelder Landtagsabgeordneten der Grünen, Matti Bolte

Am 13. Januar 2014 besucht der Arbeitskreis Angestellte den Bielefelder Abgeordneten der „Grünen“, Matti Bolte. Wir treffen uns dafür um  16.00 Uhr vor seinem Wahlkreisbüro in der Kavalleriestraße  26, 33602 Bielefeld. Matti hat uns anlässlich des Lego-Streiks im Frühjahr eingeladen, mit ihm über die Situation tarifbeschäftigter Lehrerinnen und Lehrer zu sprechen. Neu hinzugekommen ist die Thematik der Altersteilzeit, die das Land NRW jetzt auch direkt mit der GEW verhandelt.  Das Land wurde außerdem von der Einigungsstelle zwischen MSW und dem Hauptpersonalrat Gesamtschulen ultimativ  aufgefordert, Verhandlungen mit der GEW aufzunehmen. Für die Kollegen und Kolleginnen gibt es viel mit dem Abgeordneten zu besprechen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind herzlich zu diesem Gespräch eingeladen.



Hochschule und Forschung

Schaffung und Erhalt eines förderlichen Arbeitsumfelds an Hochschulen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Schaffung und Erhalt eines förderlichen Arbeitsumfelds an Hochschulen“ – das ist das Thema einer Untersuchung, die das Forschungsinstitut der Bildungsinternationale in Zusammenarbeit mit neun Bildungsgewerkschaften aus neun europäischen Ländern*, darunter die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Deutschland mit freundlicher Unterstützung der Max-Traeger-Stiftung, durchführt.

Die im März 2010 veröffentlichte Budapest-Wien-Erklärung der europäischen Bildungsministerinnen und Bildungsminister zum Europäischen Hochschulraum hatte einen Bedarf an stärkerer Unterstützung der Hochschulbeschäftigten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ausgemacht. Dies wurde auf den Begriff eines „förderlichen Arbeitsumfelds“ („supportive environment“) gebracht. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass das neue Leitbild der unternehmerischen Hochschule in einem Spannungsverhältnis zum Professionsverständnis und zur Forschungs- und Lehrfreiheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern steht. Hieran knüpft die Untersuchung des Forschungsinstituts der Bildungsinternationale zu „Schaffung und Erhalt eines förderlichen Arbeitsumfeldes an Hochschulen“ an.

Im Rahmen der Untersuchung werden mit Hilfe eines Onlinefragebogens und qualitativer Interviews an Hochschulen und Forschungseinrichtungen tätige Kolleginnen und Kollegen um eine Einschätzung ihres gegenwärtigen Arbeitsumfelds gebeten. Parallel dazu wird die Bildungsinternationale Europa ihre Mitgliedsorganisationen um eine politische Bewertung bitten.

Die GEW lädt Sie sehr herzlich zur Beteiligung an der Online-Befragung ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie bis 15. Januar 2014 den unter folgender Internetadresse verfügbaren Online-Fragebogen ausfüllen und so zur erfolgreichen Durchführung der Untersuchung beitragen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass Sie an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung beruflich tätig sind. Eingeladen sind auch Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Lehrbeauftragte. Studierende, auch mit einem Beschäftigungsverhältnis als studentische Hilfskraft, werden in dieser Umfrage nicht berücksichtigt.

Hier geht’s zum Online-Fragebogen:

www.gew.de/Schaffung_und_Erhalt_eines_foerderlichen_Arbeitsumfeldes_an_Hochschulen_Fragebogen_der_Bildungsin....html

In dem anonymisierten Online-Fragebogen wird zunächst Ihre Beschäftigungssituation erfasst. Sie werden dann um eine Einschätzung der Bedingungen an Ihrem Arbeitsplatz und zu Angaben über die Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen gebeten. Es wird erfragt, welche Möglichkeiten einer Beteiligung an Entscheidungsprozessen Sie sehen. Schließlich wird erhoben, wie Sie die Freiheit von Forschung und Lehre an Ihrem Arbeitsplatz beurteilen und welche Leitbilder, Vorgaben und Praktiken aus Ihrer Sicht die Arbeit an Ihrer Einrichtung prägen.

Bei der Beantwortung der Fragebögen werden weder Ihr Name noch der Name des Arbeitgebers abgefragt. Die Daten werden anonym erhoben.

Bitte beachten Sie, dass – um einen internationalen Vergleich zu ermöglichen – für alle an der Untersuchung beteiligten Länder der gleiche Fragebogen verwendet wird. Wir bitten daher um Verständnis, dass nicht alle Fragen passgenau auf die Situation in Deutschland zugeschnitten werden konnten.

Weiterführende Informationen zur Untersuchung finden Sie auf der Homepage der GEW unter:

www.gew.de/Studie_Schaffung_und_Erhalt_eines_foerderlichen_Arbeitsumfeldes_an_Hochschulen.html

Dort werden wir voraussichtlich im Sommer 2015 die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlichen.

Wir bedanken uns im Voraus sehr herzlich für Ihre Unterstützung. Gern können Sie diese Informationen an Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Über die Ergebnisse der Untersuchung, aber auch alle anderen Aktivitäten der GEW im Bereich Hochschule und Forschung bleiben Sie übrigens auf dem Laufenden, wenn Sie den GEW-Newsletter Hochschule und Forschung abonnieren:

www.gew.de/GEW-Newsletter_Hochschule_und_Forschung.html



GEW Tarifarbeit

Veranstaltung mit dem GEW Tarifreferenten des Bundesvorstands Peter Jonas

Ostwestfalen erreichte in den Tarifauseinandersetzungen im Frühjahr 2013 die höchste Mobilisierungsquote in NRW. Trotz aller Anstrengungen gelang es neben einer allgemeinen Tariferhöhung nicht, die Eingruppierung der Lehrer und Lehrerinnen in einem Tarifvertrag zur Lehrerentgeltordnung (L-EGO) zu regeln. Aktionen der Beschäftigten und Warnstreikes in einigen Bundesländern sowie gewerkschaftliche Initiativen und politischer Druck in allen Bundesländern haben dazu geführt, dass nun die Tarifgemeinschaft deutscher Länder ihre Bereitschaft für Tarifverhandlungen erklärt.  In solchen Verhandlungen muss die GEW mit bundesweiter Geschlossenheit auftreten.  Nordrhein-westfälische Lehrerinnen und Lehrer fordern aber auch für sich das Ende der Diskriminierung  gegenüber ihren beamteten Kolleginnen und Kollegen.


Tarifvertrag Altersteilzeit (ATZ) NRW

 

 

Tarifpolitische Perspektiven für Lehrerinnen und Lehrer

Keine weitere Benachteiligung angestellter Lehrerinnen und Lehrer

Die GEW NRW hat die Landesregierung und ihre Arbeitgeberorganisation (AdL NRW) zu konkreten Verhandlungen zur Altersteilzeit für Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert, nachdem bereits im Frühjahr 2013 entsprechende Regelungen für Beamtinnen und Beamte umgesetzt wurden. Für Tarifbeschäftigte besteht seit 2010 bis heute keinerlei Möglichkeit in ein ATZ Arbeitsverhältnis einzutreten. Die Konditionen der Beamtinnen und Beamten haben sich mit der neuen ATZ deutlich verschlechtert. Das darf sich bei den Tarifbeschäftigten nicht wiederholen. Die Landesregierung verlangt bereits Kostenneutralität. Ein ATZ-Tarif muss fair die Lebensleistung Tarifbeschäftigter würdigen, er begleitet den anstehenden demographischen Wandel konstruktiv.

Bielefelder Lehrerinnen und Lehrer müssen formulieren, was sie von einer ATZ mindestens erwarten. Sie sollten auch im Vorfeld der anstehenden Verhandlungen überlegen, wie sie ihre berechtigten Forderungen angemessen und wirksam artikulieren können.

Verhandlungen zu L-EGO bereits 2014 - Lehrerproteste zeigen Wirkung

Tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer in ganz Deutschland haben die Konsequenzen aus den kompromisslosen Positionen der Arbeitgeber zur L-EGO bei den Tarifverhandlungen im vergangenen Frühjahr gezogen. Insbesondere die Kolleginnen in Berlin und Sachsen, aber auch der Landesverband NRW, haben - auch in Form wirkungsvoller Streiks - deutlich gemacht, was sie von der Verhinderungspolitik der Arbeitgeber halten. Nun signalisiert die Tariforganisation der Länder (TdL) Verhandlungsbereitschaft für einen eigenständigen Tarifvertrag L-EGO, der unabhängig von den allgemeinen Tarifverhandlungen geschlossen werden kann.

Die GEW bemüht sich um eine bundesweite Abstimmung möglicher Forderungen. In diesem Prozess wird auch die Bereitschaft Bielefelder Kolleginnen und Kolleginnen zum öffentlichen Protest gefragt sein.


Musterwiderspruch

Die GEW NRW stellt Musterwidersprüche zur Beamtenbesoldung zur Verfügung

 

 

Die GEW hält das Besoldungsgesetz, mit dem das Spardiktat bei den Beamtinnen und Beamten umgesetzt wurde, für verfassungswidrig. Sie wird daher Musterklagen vor den Verwaltungsgerichten führen. Damit nicht jede/r betroffene Kollege/in vor das Verwaltungsgericht ziehen muss, haben die Gewerkschaften zusammen mit dem DGB bei dem Finanzministerium erreichen können, dass dieses sich mit Schreiben vom 22.07.2013 mit dem Ruhen der übrigen Verfahren einverstanden erklärt und auf die Einrede der Verjährung verzichtet.

Erforderlich zur Sicherung späterer Ansprüche ist allerdings, dass jede/r einzelne Kollege/in einen schriftlichen Antrag bzw. Widerspruch an das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) richtet. Die GEW stellt entsprechende Musterwidersprüche zur Verfügung. Von diesem Musterschreiben sollten alle Beamtinnen und Beamte der Besoldungsgruppe A 11 aufwärts und die Versorgungsempfänger/innen Gebrauch machen.

In der Anlage finden Sie ein erläuterndes Infoblatt mit einem Musterwiderspruch. Bitte stellen Sie diese Information den Kolleginnen und Kollegen an Ihrer Schule zur Verfügung. Herzlichen Dank.

Hier ist der Musterwiderspruch im Netz:
www.gew-nrw.de/uploads/tx_files/GEW_musterwiderspruch_BuV_2013-14_01.pdf
Hier finden Sie unsere Infoseite zum Thema:
www.gew-nrw.de/index.php


Inklusion

Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif

In ener Stellungnahme der Bezirksfachgruppe Sonderpädagogische Berufe Detmold kritisiert diese die vielen Widersprüche und Ungereimtheiten des Inklusionsprozesses in NRW. Ursächlich dafür sieht die BFG den Versuch der Landesregierung, die Riesenaufgabe Inklusion zu bewältigen, ohne dafür ausreichend Geld in die Hand zu nehmen. [mehr]


Offener Brief an Ministerin Löhrmann

GEW-NRW kritisiert unzureichende Umsetzung der Inklusion

In einem Offenen Brief an Bildungsministern Sylvia Löhrmann kritisiert die GEW-NRW die umzureichende Umsetzung der Inklusion in unserem Bundesland. GEW-Vorsitzende Dorothea Schäfer bemängelt: "Die Rückmeldungen aus den Schulen des Landes häufen sich, nach denen trotz offensichtlich unzureichender Standards Anträge von Eltern umgesetzt werden. Kolleginnen, und Kollegen werden nicht beteiligt, eine vorlaufende Qualifikation findet in vielen Schulen nicht statt, gegen die politisch gewollte Orientierung auf Bündelung mehrerer Kinder in Integrationsklassen und Schwerpunktschuien wird häufig zugunsten einzeiintegrativer Maßnahmen verstoßen, die Schulaufsicht vor Ort verweigert insbesondere in der Schuleingangsphase die Eröffnung von AO-SF-Überprüfungsverfahren, u.a." HIer geht es zum ganzen Text des Briefes und zum Plakat "Risiken enrst nehmen. Diese und weitere Materialien zum Thema Inklusion finden sich auch auf dieser Seite.


Forderungen der GEW Bielefeld

Neustrukturierung der Sekundarstufe 1

Die GEW in Bielefeld hat in der aktuellen Diskussion um die Neustrukturierung der Sekundarstufe I in der Stadt Bielefeld Position bezogen und fordert:

  1. Die Errichtung einer 5. städtischen Gesamtschule
  2. Die Errichtung einer inklusiven Stadtteilschule
  3. Die Anwendung der personalpolitischen Forderungen

Weitere Informationen im Download.


Inklusion aus gewerkschaftlicher Sicht

GEW-Stadtverband Bielefeld begrüßt das ehrgeizige Ziel der Landesregierung zur Umsetzung des § 24 der UN-Konvention

In einem Positionspapier begrüßt der GEW Stadtverband Bielefeld das ehrgeizige Ziel, dass sich die Landesregierung mit der Umsetzung des § 24 der UN-Konvention gesetzt hat.
Der Stadtverband stellt fest, das die Entwicklung einer umfassenden Inklusion ein komplexer und langfristiger Prozess ist, in den alle an Schule Beteiligten einbezogen werden müssen. Erforderlich ist ein Ziel -, Zeit- und Ressourcenplan, der diesem Prinzip Rechnung trägt. Qualität geht vor Quantität!
Der GEW-Stadtverband fordert deshalb u.a die, Vorbereitung und Prozessbegleitung der Kolleginnen und Kollegen durch intensive Fortbildung (mit Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung), eine maximale Klassengröße von 20 Schülerinnen und Schülern, davon max. 5 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die Doppelbesetzung durch Regel- und Förderschullehrkraft und den Erhalt der Qualität der sonderpädagogischen Förderung.
Hier das gesamte Positionspapier zum Download:

 


Das GEW-Büro in Bielefeld

 

 

Oelmühlenstraße 57
33604 Bielefeld

Tel.  0521 / 173317
Fax  0521 / 139955
gew-bielefeld[at]gmx.de

 

Bürozeiten:

Montag, Dienstag und Donnerstag 12 - 18 Uhr (nicht in den Schulferien!)
Hier eine Anfahrtsskizze

 

 


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